Vatertagsgedicht

Nicht alle Väter der Welt sind gleich:

So manche erlauben sich viele Streich‘

gegenüber Leuten und Kind.

Was meiner tat, erzähl‘ ich euch geschwind.

 

Immer dann, wenn wir im Schwimmbad waren,

ja, das war vor vielen Jahren,

einen Spaß du hast dir erlaubt,

was man heute kaum noch glaubt:

Neben vielen alten Klatschweibern runzlig

hat du nach dem Hochtauchen gelacht wie ne Hex‘ – das war lustig!

 

Auch so mancher Spruch aus deinem Mund kam –

nichts für Kinderohren, doch für uns war’s nicht seltsam,

denn wir wussten ganz genau:

Unser Papa ist n Spaßvogel, Schlitzohr und schlau!

 

Mal war die Omama dein Gast,

bei Brotzeit im Garten saßen wir ohne Hast.

Mit der Motorsäge du plötzlich kamst

und den Speistisch hast du angesägt – keiner hätt’s geahnt!

Die Oma nahm die Sache ernst,

dachte, dass du Vernunft nie lernst.

Wie sich aber zeigte schnell:

Es war ne Scherzmotorsäge – originell!

 

Zu Weihnachten konnt‘ man sich sicher sein,

dass ein schön’s Geschenk war dein.

Doch bei manchem Alltagspräsent für Kinder –

jemand störte sich am Erfinder,

und so kam’s eines Tag‘s dazu,

dass die Bachschaukel verschwand – die war ein Clou!

 

Du warst als Vater anders als die meisten,

die sich wegen ihrer Vorbildrolle keine Späße leisten.

Wir Kinder hatten viel zu lachen,

wenn man heute dran denkt, sind sie immer noch lustig, die Sachen.

 

Pass gut auf deine Gesundheit auf –

du bist schon vernünftiger geworden in deinem Tagesablauf.

Achte auf deinen Körper gut,

damit zu Schabernack dir niemals fehlt der Mut!