Herbstgedicht

Durch den Park drehe ich meine Runden,

genieße die letzten November-Stunden,

die dieses Jahr zu bieten hat –

ohne Kälte, Schnee und Matsch.

Der Duft der trockenen Blätter im Nass

ist so aromatisch, dass ich es kaum fass‘!

Über so manche Kastanie braun

stolpere ich und runzle die Augenbrau‘n:

Denn jede ist auf ihre eigene Weise schön.

Ich genieße es, dieser Vielfalt ins Gesicht zu sehen!

Der Winter wird kommen, und ich möchte flehen,

wünsche mir, der Herbst sollt‘ nie vergeh‘n!

(Ein Gedicht von Joana Dörfler)